blockflöten handlung mogelsberg
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hier versuche ich immer wieder gestellte fragen zurblockflöte oder zum blockflötenspiel zu beantworten.
es ist mir bewusst,dass es manchmal verschiedene antworten zu einem thema gibt. ich hoffe aber, ihnen eine möglichst praxisnahe antwort zu geben. falls sie ihre frage hier nicht beantwortet finden, können sie hier ihre
frage stellen. ich werde sie sobald als möglich beantworten.

Fragen

  1. Wieso wird meine Blockflöten immer heiser?
  2. Welche Bedeutung hat die Holzart bei der Blockflöte?
  3. Hier könnte Ihre Frage stehen!

Antworten


Für das "Heiserwerden" von Blockflöten sind eigentlich zwei unterschiedliche Ursachen verantwortlich. Tönt zum Beispiel die Flöte schon von Anfang an "heiser", das heisst, der Klang hat sich verändert, die Ansprache ist heikel, die Höhen klingen scharf und die tiefen Töne sind nur schwer zu spielen, dann ist meist eine Veränderung der Blocklage verantwortlich für das "Heisersein".  Dies lässt sich durch eine Korrektur des Blockes, meist gleichtzeitig mit einer Reinigung des Windkanals beheben und ist eigentlich ein Service am Instrument, der in gewissen Abständen beim Hersteller oder Instrumentenbauer gemacht werden sollte.

Die andere Heiserkeit tritt meist nach ein paar Minuten spielen auf und ist auf Kondenswassertropfen im Windkanal zurückzuführen. Hier muss vor allem versucht werden, die Bildung dieser Tropfen zu verhindern. Wichtig vor allem ist wie in den meisten Spielanleitungen vermerkt ist, das Instrument nicht in sehr kaltem Zustand zu spielen sondern vorher gut auf Körpertemperatur zu wärmen. Leider lässt sich trotz vorwärmen das Bilden von Tröpfchen nicht ganz verhindern. Ein paar kleine Tricks sollen Ihnen helfen, damit umzugehen: Wenn Sie vor dem Spielen leicht in den Labiumbereich und Windkanal hauchen, können Sie verhindern, dass die Wassertröpfchen am Ende des Windkanals hängen bleiben und eben die Heiserkeit verursachen. Versuchen Sie dann beim Spielen die Tröpfchen, die sich bildenden Tröpfchen  nicht immer zurückzusaugen, sondern konsequent nach unten, d.h. in Blasrichtung auszublasen, indem Sie einen Finger über den Labiumbereich (nicht aufs Labium!!) legen und mit kräftigem Atem das Kondenswasser ausblasen. Somit geben sie den Tröpfchen sozusagen den Weg an.    zurück


Eine Blockflöte kann aus unterschiedlichen Holzarten hergestellt werden, die in ihrer Bedeutung verschieden sein können (siehe auch Blockflötensuche nach Holzart). Zum einen für den Blockflötenbauer, denn er muss wissen, welche Holzarten sich überhaupt für ein Instrument eignen und wie sie im speziellen zu bearbeiten sind. Auf der anderen Seite ist die Bedeutung  für die Spielerinnen und Spieler vielleicht eher aesthetischer Art oder wird mit einem bestimmten Klangbild in Verbindung gebracht. Grundsätzlich kann man sagen, dass je härter ein Holz ist, desto heller und obertonreicher ist der Klang. Das hängt damit zusammen, dass man bei harten Holzarten eine viel feinere Oberfläche der Innenbohrung erzielt und die tonbildenen Bereiche der Blockflöte viel exakter Ausschaffen kann. Bei weichen Holzarten (z.B. Ahorn) kann es sein, dass gewissen Bereiche des Klangspektrums abgedämpft werden und nicht zum klingen kommen. Dafür werden, bedingt durch das leichtere Holz, gewisse Grundschwingungen verstärkt und damit das Instrument eher "grundtönig". Dies ist aber eigentlich nur zwischen ganz extrem unterschiedlichen Holzarten wirklich hörbar. Bei ähnlichen Holzarten (wie z.B. Rose oder Palisander) sind die Unterschiede meist auf andere Gründe zurückzuführen. Jedes Instrument, auch wenn es aus der gleichen Modellreihe kommt, klingt anders. Kleine Unterschiede im Windkanal oder Labiumbereicht ( es kann sich um hunderstelmillimeter handeln) bringen Klangunterschiede hervor, die auch durch die genaueste Machine oder den präzisesten Intonateur nicht verhindert werden können und unter umständen grössere Bedeutung haben, als die Holzart. Somit gibts eigentlich nur eins: Eine Vorstellung haben, wofür das Instrument gebraucht wird und dann Ausprobieren!   zurück


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